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Schulbegleiter ermöglichen es Kindern mit Handicap, am Schulalltag teilzunehmen!

[Nachricht vom 26.08.13]


 

Im vergangenen Schuljahr hat die GbF als ein Träger von Schulbegleitung am Bayrischen Untermain 34 Schüler begleitet.

 

Die gute Organisation der GbF hat sich etabliert. Als Arbeitgeber übernimmt die GbF Personalverantwortung und die individuelle Abrechnung mit den zuständigen Kostenträgern (Bezirk Unterfranken und örtliche Sozialhilfeträger - Landkreis Miltenberg, Landkreis Aschaffenburg und Stadt Aschaffenburg), d.h. die Eltern als Antragsteller können sich in effizienterer Weise um ihr Kind und deren besondere Bedürfnisse kümmern. Oftmals eine immense Entlastung.

Mit Hilfe von Schulbegleitern können Kinder mit Behinderungen beispielsweise auf die gleiche Schule gehen wie Geschwisterkinder ohne Behinderung. Das bedeutet ein Stück „Normalität“. Ohne Schulbegleitung müssten diese Kinder in weiter entfernte Förderschulen – lange Schulwege und wenig Zeit daheim wären die Folge.

 

Schulbegleiter helfen bei ganz alltäglichen Dingen, fahren mit dem Schulbus mit, sitzen im Unterricht neben ihren Schützlingen und helfen dort, Material zu sortieren und sich zu konzentrieren. In den Unterricht greifen sie nicht ein, das ist Aufgabe der Lehrerin. Die Balance zwischen Unterstützen und Selbständigkeit fördern ist nicht immer einfach. Es dauert aber oftmals nur ein paar wenige Wochen und die Kinder und deren Schulbegleiter werden zu einem eingespielten Team.

 

Für eine erfolgreiche Arbeit ist ein steter Kontakt zwischen Schulbegleiter, Eltern und Schule nötig. Die GbF-Schulbegleiter erhalten Fortbildungsangebote und können in regelmäßigen internen Teambesprechungen Erfahrungen austauschen und zu Problemen Lösungsstrategien besprechen.

 

 

Schulbegleitung

von links: Dominique Schirmer und ihre Schulbegleiterin Jutta Gehlert

 

Dominique besucht die 8. Klasse der Mittelschule Hösbach. Sie ist 13 Jahre alt und sehbehindert, aber den Schulalltag meistert sie mit Hilfe ihrer Schulbegleiterin Jutta Gehlert problemlos.

 

Über ihre Schulbegleiterin sagt sie: „Ich finde toll an ihr, dass ich mit ihr quatschen kann, sie mir bei Problemen hilft und dass sie so eine nette Person ist.“. Sie liest ihr Aufgabenstellungen vor oder erstellt Arbeitsmaterialien - Arbeitsblätter werden großformatig kopiert, so dass sie damit selbstständig arbeiten kann.

Diese Arbeit funktioniert in enger Zusammenarbeit mit dem Mobilen Sonder-pädagogischen Dienst (MSD) des Blindeninstituts am Untermain. Eine Sonderpädagogin des Instituts berät die Eltern und Lehrer zusätzlich und unterstützt Dominique und ihre Schulbegleiterin.

 

Inklusion bedeutet vor allem, Vielfalt als Normalität anzuerkennen. Die Bundesrepublik ist 2009 der UN- Behindertenrechtskonvention beigetreten und hat sich damit verpflichtet, die gleichberechtigte Teilhabe aller Bürger am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, kurz Inklusion, umzusetzen. Eltern, die sich für ihr Kind auch mit Behinderung den Besuch einer Regelschule wünschen, sind längst kein Einzelfall mehr.

 

Weitere Informationen über die GbF-Schulbegleitung finden Sie HIER!

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